Tutanchamun

Auf besonderen Wunsch von meiner kleinen Pharaonin und mir gab es einen Ausflug mit der ganzen Familie zum berühmtesten (oder?) aller Pharaonen:

Tutanchamun


Nicht nach Ägypten.
Nach Frankfurt a. M. in die wirklich sehenswerte Ausstellung über ihn, sein Grab und dessen Entdecker Howard Carter.

Ganz ohne echte Fundstücke. Aber mit beeindruckenden Repliken sämtlicher Grabbeigaben, Sarkophage, Schreine.
Soll heißen: es fehlt die geheimnisvolle Aura all der Gegenstände.
Aber dies machen all die kunstfertigen, liebevollen und faszinierenden Details wett.
All das sonnengleiche Gold, das Himmelblau und Rot. Wundervoll!

Hier ein kleiner Einblick für euch:









Und so sah ich die Hälfte der Zeit in der Ausstellung aus - den Fotoapparat immer in der Hand.


Und wer mehr erfahren will, der kann diesen Link folgen:
HIER

Walking like an Egyptian...

Diesjähriger Kostümwunsch meiner Tochter und Ägyptologin in spe:
Pharaonin.

Na klar, sehr gern, eure Hoheit!

Eine kleine kreative Herausforderung für mich.
Und es hat Spaß gemacht - vorallem das Nähen von Kragen und Gürtel.

Das weiße Kleid aus Faschingsseide hingegen ging zwar flott zu nähen, aber dieser Stoff ist eine ausfransende Katastrophe! (merken fürs nächste Jahr:  vor dem Nähen auf die Säumemit Vlies  bügeln!)

Skizze für die Mama:

Lächeln für die Mama:




Die Haare sind übrigens eine "Perrücke" aus schwarzer Wolle. Geht super schnell und haart nicht so, wie die synthetischen Dinger aus der Faschingsabteilung.


Der Perlenschmuck ist dann aber doch nur gekauft.

Cake Pops Waffeln




Es gibt Tage, da läuft alles schief.
Jegliche Pläne werden werden hinterrücks von außen sabotiert. :)

Genauer gesagt: ich wollte ganz unbedingt für die Faschingsparty Cake Pops machen.
 Aber: keine Lollistiele weit und breit aufzutreiben. (Ich hätte natürlich 30 Lollis leerlutschen können...)
Gut, spontane Planänderung: Muffins in Eiswaffeln backen. Nix da: im Laden gab es nur Miniwaffeln mit Schokolade. Zum Backen also völlig ungeeignet.

Arg. Also...dann eben eine Mischung aus beidem:

Cake Pops in Miniwaffeln

Gesagt, getan.



Optisch hübsch.



Geschmacklich wohl auch. Denn die Kids haben sie ratzfatz weggegessen.
  

Grundrezept für Cake Pops HIER.
Dann die Teigkugeln nicht auf den Stiel stecken sondern in die kleinen Waffeln.
Schokoglasur oder Zuckerguss drüber und jede Menge bunte Streusel.

Süße Grüße



Valentinstag.
Nunja, ich brauch ihn nicht. Wenn ich jemanden mag, sag ich es auch ohne vorherigen Blick auf den Kalender. Und Geschenke von Herzen - und sei es nur ein Ring aus dem Bonbonautomaten - erfreuen mich mehr, als solche aus Pflichtgefühl.

Und trotzdem gibt es heute einen süßen Liebesgruß. Für meine Lieben. Und alle die es ausprobieren wollen.


Erdbeer-Marzipan-Croissants

Die Zutatenliste ist ganz simpel:

Dazu kommt noch etwas Puderzucker und Wasser. 

1. Den Fertigteig ausrollen und mit Marmelade bestreichen (ich habe Erdbeer-Bananen-Marmelade genommen)
2. Den Teig an den vorgestanzeten Linien schneiden
3. Etwas Marzipan zu einer dünnen Rolle formen und an die obere Seite eines Teigdreieckes legen
4. Zu einem Hörnchen zusammenrollen
5. Schritt 3 und 4 mit den restlichen Teigstücken wiederholen
6. Backen
7. Abkühlen lassen und mit eingefärbtem Zuckerguss und Herzchen bestreuen


Yummy!

Und jetzt los...geht eure Liebsten mit selbstgemachten Kleinigkeiten verwöhnen!

Vorher-Nachher

Vorher.
Nachher.
Oder: nach dem Aufräumen ist vor dem Chaos.

Trotzdem hatte ich große Lust, mein chaotisches Regal aufzuräumen, auszumisten, zu bemalen und zu bekleben.
Das ewige Durcheinander und Suchen geht einen ja immer mehr auf den Keks als man sich eingestehen will.



Angefangen hat alle damit:


Zwei alte Küchenregale mit Keramikschubern.
Nicht vom Flohmarkt - sondern aus dem Keller meines Papas. Die schöneren Tage haben sie allerdings schon in der Küche meiner Oma erlebt und das ist eine ganze Weile her. 

Eigentlich habe ich ja gar keinen Platz dafür.
Aber wenn man mir einmal so was in die Hand drückt, kann ich nicht anders und MUSS es behalten. (ich könnte wetten, dass wußte mein Papa, als er es gab - oder?;) )


Also Schleifpapier raus, Farbe raus und verschiedene gemusterte Papiere.
Und dann habe ich aufgehübscht, was das Zeug hält.




Wer sagt denn, dass in einem Kästchen für Pfeffer nicht auch Knöpfe passen?
Oder Zickzack-Bänder ins Linsenfach?


Schlichte Holzschränke und -kommoden schreien sowieso danach bunt beklebt zu werden.

 Können sie haben!




So, nun sieht es hier gleich viel fröhlicher und bunter aus.

Stillleben

Blumen vor Eisblumen.

So kalt es draußen auch sein mag, Blumen gibt es immer.
Je kälter, desto mehr sogar.

Bei uns in jedem Winter an den Küchenfenstern.
Und auf dem Fensterbrett duften die Hyazinthen und verbreiten ein wenig Frühlingsvorfreude.


Schokomarmelade?




Ich habe das perfekte Rezept für alle gefunden, die sich am Frühstückstisch nicht entscheiden können, ob sie Marmelade oder Schokocreme aufs Brötchen streichen wollen.

Eine fruchtig-schokoladige Mischung aus beiden!
Dieser Kompromiss klingt etwas seltsam (sieht übrigens auch leicht merwürdig aus), schmeckt aber großartig - vorallem auf warmen Croissants.




 
Feigen-Schoko-Creme

1. 75 g getrocknete Feigen und 2 EL Rosinen ca. 10 Minuten in 80 ml Orangensaft aufkochen und abkühlen lassen (oder über Nacht einweichen lassen)
2. alles im Mixer pürieren
3. die Masse mit 3 EL Vollrohrzucker, 40 g weiche Buttereinem gehäuften EL Kakaopulver und etwas Orangenschalenaroma verrühren

Fertig!


Guten Appetit und einen süßen Start in einen neuen Tag!


Winterschal

So füht sich der Winter an. Herrlich.
Sonne, wolkenloser Himmel und Kälte.

Ganz schön viel Kälte.
Deshalb musste ein neues Schal her.
(Irgendwie hatte ich keinen mehr, der mir gefallen wollte)

So ein Schal ist ja zum Glück schnell gemacht.


Nun fühle ich mich warm und wohl und zufrieden.
Und die Rottöne sind ein Labsal für mein von dicken, grauen Wolken geplagtes Gemüt.


Genäht aus Baumwolle vom Stoffmarkt, Sweatstoff (kuschelige, angerauhte Seite nach außen) und Borte.